6 Monate Offenbach

24.7.2015 – in kleines Jubiläum.

Genau heute vor 6 Monaten sind wir in unsere Wohnung in Offenbach eingezogen – nach Verzögerungen, Umwegen und viele Problemen. Zwischen dem Auszug aus unserer alten Sachsenhäuser Wohnung und dem Einzug in Offenbach wohnten wir sogar 2 Wochen bei meinen Eltern, da die neue Wohnung wegen des Schimmels nicht fristgerecht fertiggestellt wurde.

In der Retrospektive erscheint das alles schon sehr fern – und doch auch so nah, da wir weiterhin viele Probleme haben. Aber erst mal das Positive:

  • Wir fühlen uns superwohl in Offenbach, hier ist es einfach ganz wunderbar! Tolle Locations, leckeres Essen aus der ganzen Welt, freundliche und hilfsbereite Menschen … Offenbach überrascht und immer wieder. Und zwar fast ausschließlich positiv.
  • Der Wochenmarkt, der Wochenmarkt, der Wochenmarkt! Wir wissen nun endlich wieder, wie Tomaten und Nektarinen wirklich schmecken, bekommen Fleisch direkt vom Erzeuger und genießen einfach die umtriebige Atmosphäre auf dem schönen Wilhelmsplatz. Supermarkt, ade.
  • Wir haben tolle Nachbarn! Unsere Hausgemeinschaft ist super, wir verstehen uns mit vielen Leuten sehr gut, sitzen ab und zu mal zusammen im Hof oder auf Zweitbalkonien und babbeln die halbe Nacht durch … und Anfang August machen wir nun sogar unser erstes Hoffest.
  • Offenbach sponsort mich als Kreative! Es gibt hier ein spezielles Förderprogramm für kreative Unternehmen, von dem ich auch profitiere: 50% Zuschuss für meine Teilnahme an der Meisterklasse der Texterschmiede in Hamburg im Oktober und 30% Zuschuss für meinen neuen Laptop.

Hof im MondlichtAuch unsere Wohnung ist einfach super: Dirk und ich haben nun endlich 4 Zimmer nur für uns, davon einen 40 qm großen Raum, um gemeinsam mit Freunden zu kochen und zu feiern und dann noch dieser paradiesische, riesige Balkon mit dem Ausblick in einen alten Hinterhof. Einfach ein Traum, hach <3
Einziges Manko: Dirk braucht zur Arbeit nach Wiesbaden nun etwas länger als früher. Aber er nimmt es sportlich und radelt ab und zu von Wiesbaden bis nach Offenbach nachhause ;o))

Und nun noch eine kleine Jammerrunde:

  • Die Geräusche aus dem Supermarkt (tagsüber das Rollen der Warenwägen in der Lieferanfahrt und nachts das Brummen) sind nach wie vor da. Wir haben nun eine Anwältin eingeschaltet, denn unser Nervenkostüm ist verständlicherweise nach so langer Zeit sehr dünn.
  • Auch im Gemeinschaftseigentum gibt es viele, teilweise schwerwiegende Mängel – zum Beispiel bei Regen fließend Wasser von den Decken und Wänden in der Tiefgarage. Wir haben als Eigentümergemeinschaft einen externen Gutachter eingeschaltet, es bleibt also auch hier spannend.
  • Wir hatten den ersten Einbruchsversuch in unser Haus vor zwei Nächten: Ein blonder (!) Mann mit Zopf benutzte das Baugitter auf dem Titelfoto oben, um auf den Balkon im 1 OG. zu gelangen. Glücklicherweise sind viele Leute im Haus von der Geräuschkulisse wach geworden – wir haben sofort die Polizei gerufen, der Typ ging stiften.
  • Der Spielplatz hinter unserem Haus wird erst im nächsten Jahr gebaut. So leben wir also noch mindestens ein Jahr auf einer halben Baustelle, die über weite Strecken vollkommen ungesichert ist. Doch unseren Bauträger und auch die Stadt interessiert das irgendwie nicht …

So, und jetzt werde ich mich wieder in meine Texte stürzen und noch etwas Geld verdienen – schließlich muss dieses (Fast?)-Paradies von Dirk und mir noch bezahlt werden *ggg*.

Entspannt-gespannt,

Eure Christa

 

One thought on “6 Monate Offenbach

  1. Nguyen says:

    Super blog. Gratuliere. Hoffe Ihr wohnt weiterhin in Offenbach.Ich wohne in Offenbach seit 3 Jahre. Euer Blog erinnert mich an unser Umzugszeit.

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